Kartoffeln / Eine Pfanne
Knusprige Kartoffelpuffer
Geriebene Kartoffeln, kleine Portionen und eine heiße Pfanne. Außen goldbraun, innen weich – mit Hilfe beim Wenden.

Dein Rezept
Alles auf einen Blick.
Schritt für Schritt
Kartoffeln reiben und ausdrücken
Kartoffeln mit einer Küchenreibe mittelfein raspeln; die Finger schützen. In ein sauberes Küchentuch geben und kräftig ausdrücken. Zwiebel fein reiben oder sehr fein schneiden. Die Kartoffelraspel sollen feucht bleiben, aber nicht in Flüssigkeit liegen.
600 g Kartoffeln, vorwiegend festkochend, geschält gewogen · 60 g Zwiebel, geschält
Masse mischen
Ei separat verquirlen und die angegebene Menge abwiegen; so klappt es auch bei einer oder drei Portionen. Mit Kartoffeln, Zwiebel und Mehl vermischen, salzen und pfeffern. Zügig weiterarbeiten, denn gesalzene Kartoffeln ziehen Wasser.
600 g Kartoffeln, vorwiegend festkochend, geschält gewogen · 60 g Zwiebel, geschält · 50 g verquirltes Ei ohne Schale · 15 g Weizenmehl Type 405 · Salz und Pfeffer nach Geschmack
Öl erhitzen und flach formen
In einer großen Pfanne etwa 2 Esslöffel des Öls bei mittlerer bis mittelhoher Hitze erwärmen. Ein kleines Stück Masse soll beim Einlegen hörbar brutzeln; das Öl darf nicht rauchen. Pro Puffer etwa 2 gehäufte Esslöffel Masse einlegen und auf etwa 8–10 cm Breite und 5 mm Dicke flach drücken. Zwischen den Puffern Abstand lassen.
60 ml raffiniertes Rapsöl zum Braten, nach Bedarf
In mehreren Durchgängen braten
Bei mittlerer Hitze etwa 4–5 Minuten je Seite braten. Erst wenden, wenn die Unterseite eine zusammenhängende Kruste hat. Einen Puffer öffnen: Innen sollen die Kartoffelraspel weich und die Eimasse gestockt sein. Bei noch festem Kern die Hitze etwas senken und weiterbraten. Für die Grundmenge mit etwa 8 Puffern und zwei bis drei Durchgängen rechnen; vor jedem Durchgang bei Bedarf Öl ergänzen.
60 ml raffiniertes Rapsöl zum Braten, nach Bedarf
Kurz abtropfen und essen
Auf Küchenpapier kurz abtropfen lassen und möglichst frisch servieren. Nicht dicht stapeln oder abdecken, damit die Kruste nicht im Dampf weich wird. Mehr Portionen benötigen weitere Bratdurchgänge und entsprechend mehr Zeit.
Die Masse wird wässrig?
Vor dem Mischen die Raspel sorgfältig ausdrücken. Sammelt sich später Flüssigkeit am Schüsselboden, mit dem Löffel möglichst nur die feste Masse entnehmen. Nicht immer mehr Mehl nachschütten: Das macht die Puffer kompakt. Die restliche Masse zügig verarbeiten.
Der Puffer zerfällt beim Wenden?
Noch kurz liegen lassen, bis sich unten eine stabile Kruste gebildet hat. Mit einem breiten Pfannenwender ganz unter den Puffer fahren. Beim nächsten kleiner formen und nicht zu viele gleichzeitig braten. Bei sehr feuchter Masse zuerst die Flüssigkeit prüfen.
Außen dunkel, innen noch fest?
Die Pfanne ist zu heiß oder der Puffer zu dick. Hitze senken und weitergaren; die nächsten Puffer dünner drücken. Nicht allein nach der Farbe entscheiden: In der Mitte dürfen keine harten rohen Kartoffelraspel bleiben.
Zutaten austauschen?
Festkochende Kartoffeln passen ebenfalls; wichtig bleiben feine Raspel und die Garprobe. Statt Weizenmehl kann dieselbe Menge Kartoffelstärke verwendet werden. Ei nicht ersatzlos weglassen, da es hier zur Bindung gehört. Apfelmus oder Kräuterquark passen dazu, sind aber zusätzlich einzuplanen.
Brauchst du besonderes Zubehör?
Benötigtes Gerät: Eine Pfanne. Prüfe zuerst, was du schon hast.
Weiterdenken statt wegwerfen
Und mit dem Rest?
Packungsbeispiele beziehen sich auf zwei Portionen.
Noch rohe Kartoffeln übrig? Unser Kartoffelgratin für zwei verwendet 500 g geschälte Kartoffeln. Dafür brauchst du zusätzlich Milch, Sahne, etwas Butter, Knoblauch und Gewürze. Schalen beim Einkaufsgewicht mit einplanen.
Nächste Idee: Kartoffelgratin für zwei ↗Auf dieser Seite werden eigene Fotos sowie teilweise KI-generierte Bilder verwendet.