Wärme zügig abführen
Das BfR empfiehlt, erhitzte Speisen innerhalb weniger Stunden unter sieben Grad Celsius abzukühlen. Große warme Mengen können zugleich den Kühlschrank erwärmen. Kleinere Portionen und bei Bedarf ein kaltes Wasserbad um einen geeigneten Behälter helfen, die Wärme schneller abzuführen. Achte darauf, dass kein Wasser ins Essen gelangt.
Die allgemeine BfR-Empfehlung für gegarte Reste lautet gekühlt innerhalb von zwei bis drei Tagen verbrauchen. Das ist keine Garantie für jedes Gericht. Bei Reis empfiehlt die Verbraucherzentrale Bayern eine kürzere Planung: rasch kühlen und innerhalb eines Tages verbrauchen.
Aufwärmen setzt die Uhr nicht zurück
Beim Erwärmen muss die Speise überall ausreichend heiß werden. Das BfR nennt mindestens 70 Grad Celsius für zwei Minuten an allen Stellen. Rühre insbesondere bei Mikrowellengerichten um und prüfe nicht nur den heißen Rand.
Einige durch falsche Lagerung entstandene Toxine lassen sich durch Aufwärmen nicht zuverlässig beseitigen. Lange ungekühlt gestandener Reis wird dadurch nicht automatisch sicher. Geruch und Aussehen erkennen solche Risiken nicht zuverlässig.
Nur die benötigte Portion erwärmen
Entnimm sauber die Menge, die du essen möchtest. Der Rest bleibt gekühlt. Wenn du schon beim Kochen weißt, dass eine Portion übrig bleibt, plane ihren Verbrauch verbindlich ein oder friere sie nach geeignetem Abkühlen zeitnah ein.
Unsere Rezeptpaare helfen bei der Mengenplanung. Sie ersetzen weder die Kühlkette noch die Hinweise auf empfindlichen Zutaten.