Die tatsächliche Temperatur kennen
Das BfR empfiehlt maximal sieben Grad, besser unter fünf Grad im Kühlschrank. Für einzelne Lebensmittel können strengere Packungsangaben gelten. Prüfe die Temperatur mit einem geeigneten Thermometer an verschiedenen Stellen; eine Stufe am Drehregler ist kein genauer Gradwert.
Bei klassischen Geräten ist es über dem Gemüsefach häufig besonders kalt, die Tür dagegen wärmer. Moderne Mehrzonen- oder Umluftgeräte können anders aufgebaut sein. Nutze deshalb die Anleitung deines Kühlschranks statt einer starren allgemeinen Zeichnung.
Offenes sichtbar, aber passend gekühlt lagern
Kennzeichne angebrochene Zutaten mit Öffnungsdatum und halte passende Lebensmittel zusammen. Ein sauberer Behälter für bald benötigte Packungen kann helfen, solange die Luft zirkulieren kann und die Temperatur für diese Produkte stimmt.
Verpacke Speisen geeignet und vermeide, dass Flüssigkeit auf andere Lebensmittel tropft. Stelle nicht immer den neuen Einkauf vor alte Packungen. Ein kurzer Blick vor dem Einkauf zeigt, ob beispielsweise noch angebrochener Quark oder gegartes Gemüse eingeplant werden muss.
Den Bestand nach eurem Alltag begrenzen
Wenn ihr oft spontan außer Haus esst, sind mehrere gleichzeitig geöffnete Packungen schwerer zu nutzen. Öffne nicht vorsorglich Zutaten für fünf Abendessen, wenn nur zwei davon sicher geplant sind. Auch ein großer Kühlschrank macht diese Produkte nicht unbegrenzt haltbar.
Plane regelmäßig eine kurze Bestandskontrolle ein und reinige verschmutzte Stellen zeitnah. Ein leerer Platz zwischen den Lebensmitteln ist nicht verschwendet: Er erleichtert Übersicht und Luftzirkulation. Entscheidend ist ein kleiner verwendbarer Vorrat, dessen Inhalt und Lagerung ihr tatsächlich überblickt.