Drei Formen, drei Aufgaben
Fester Naturtofu eignet sich beispielsweise für Würfel oder Scheiben. Er lässt dir Spielraum bei der Würzung. Räuchertofu bringt dagegen bereits eine deutliche Geschmacksrichtung mit und kann in herzhaften Gerichten einen eigenen Akzent setzen. Seine Zutaten und sein Salzgehalt unterscheiden sich je nach Produkt.
Seidentofu ist wesentlich weicher. Hersteller nennen unter anderem Saucen, Dips und Desserts als Einsatzgebiete. Er ist deshalb kein direkter Ersatz, wenn ein Rezept stabile, angebratene Würfel erwartet. Starkes Auspressen würde hier eher die gewünschte Struktur zerstören.
Nicht nur die Grammzahl tauschen
Willst du Tofu in einer vorhandenen Gemüsepfanne verwenden, bereite ihn beim ersten Mal separat zu. So kannst du Garweise und Würze kontrollieren, ohne dass zusätzliches Wasser die ganze Pfanne verändert. Gib ihn anschließend passend zum Rezept dazu oder serviere ihn obenauf.
Bei einem Wechsel von gewürztem zu neutralem Tofu musst du nicht blind dieselbe Menge Sojasauce ergänzen. Probiere die fertig gegarte Kombination und passe sie vorsichtig an. Die Gemüsebasis kann bereits ausreichend salzig sein.
Ein kleiner Einkaufstest
Wähle zunächst eine Sorte für einen konkreten Einsatz: feste Würfel zur Gemüsepfanne oder einen ausdrücklich auf Seidentofu ausgelegten Dip. Wer drei Varianten gleichzeitig öffnet, hat mehr Reste, aber noch keine bessere Orientierung.
Lagerung und Verbrauch nach dem Öffnen richten sich nach der Packung. Der Begriff „pflanzlich“ bedeutet nicht, dass ein geöffnetes Kühlprodukt auf der Arbeitsplatte haltbar ist. Bei Allergien muss zudem die Zutatenkennzeichnung berücksichtigt werden; Tofu basiert üblicherweise auf Soja.
