Zuerst die Art auf der Packung lesen
Instant-Couscous aus Hartweizen ist bereits vorbehandelt. Perl-Couscous und Varianten aus Hülsenfrüchten können andere Zubereitungen benötigen. Verwende deshalb die Wassermenge und Methode deiner Packung. Selbst beim Hartweizen unterscheiden sich Herstellerangaben: Ein festes Verhältnis aus dem Internet passt nicht automatisch.
Wiege die trockene Menge für zwei Portionen ab und miss die Flüssigkeit separat. Eine trockene Tasse Couscous und dieselbe Tasse Wasser sind ein Volumenvergleich; Gramm Couscous und Milliliter Wasser sind etwas anderes. Wechsle nicht mitten im Rezept zwischen diesen Angaben.
Quellen lassen und vorsichtig lösen
Verteile die vorgesehene heiße Flüssigkeit gleichmäßig und lasse den Couscous nach Anleitung quellen. Lockere ihn anschließend mit einer Gabel, statt ihn mit einem Löffel zusammenzudrücken. Prüfe dabei auch die Mitte der Schüssel: Dort können noch trockene Stellen sitzen.
Ist er bereits weich, aber feucht, hilft zusätzliches Wasser nicht. Lockere ihn und lasse für ein warmes Gericht überschüssige Feuchtigkeit kurz entweichen. Ist er dagegen noch trocken und hart, ergänze wenig heiße Flüssigkeit und gib ihm erneut Zeit.
Erst dann den Salat zusammensetzen
Gurken, Tomaten und Dressing bringen weitere Flüssigkeit mit. Mische sie deshalb erst unter den passend gequollenen Couscous. Für den Salat kühle ihn zügig ab und lagere ihn bis zum Essen gekühlt. Eine große warme Schüssel sollte nicht stundenlang auf der Arbeitsplatte stehen.
Notiere beim ersten Versuch Produkt, Trockenmenge und verwendete Flüssigkeit. Diese kleine Notiz ist für die nächste Portion nützlicher als eine neue Universalregel.
