Geeignetes Brot auswählen
Verwende ausschließlich Brot ohne Schimmel oder andere Verderbszeichen. Schimmeliges Brot wird durch Abschneiden einzelner Stellen oder Rösten nicht wieder zu einer sicheren Zutat. Die Verbraucherzentrale empfiehlt bei verschimmeltem Brot die Entsorgung des ganzen betroffenen Brotes.
Helles Brot ergibt einen milderen Eindruck, kräftiges Vollkornbrot einen deutlicheren Eigengeschmack. Harte Rinden können nach dem Rösten sehr fest bleiben. Entscheide deshalb nach dem geplanten Essen und danach, welche Textur ihr angenehm findet.
Gleichmäßige Würfel statt maximaler Hitze
Schneide das Brot in ähnlich große Stücke. Sehr kleine Krümel werden sonst dunkel, während große Würfel innen noch weich sind. Röste die benötigte Menge mit etwas geeignetem Fett in einer passenden Pfanne und bewege sie regelmäßig. Für größere Mengen ist ein Rezept für den Backofen praktischer.
Bleibe dabei und beurteile Farbe sowie Geruch. Die Restwärme der Pfanne wirkt nach dem Ausschalten weiter. Fülle fertige Croûtons deshalb in eine geeignete Schale, anstatt sie auf der heißen Kochstelle stehen zu lassen.
Erst auf dem Teller ergänzen
Gib die Würfel direkt vor dem Essen auf die Suppe oder den angemachten Salat. In Flüssigkeit verlieren sie ihre Knusprigkeit; das ist beim zweiten Teller kein Misslingen des Röstens, sondern Folge der langen Kontaktzeit.
Würze zurückhaltend, wenn Brot, Suppe oder Dressing bereits Salz enthalten. Für zwei lohnt sich eine kleine frisch zubereitete Portion eher als eine große Reserve ohne Lagerplan. Brot mit verschiedenen Saaten oder Gewürzen kann denselben Suppenteller unterschiedlich ergänzen.
