Nicht jede Erbse beginnt im selben Zustand
Tiefgekühlte Gartenerbsen, vorgegarte Konservenerbsen und getrocknete Schälerbsen sind für verschiedene Abläufe gedacht. Die lange Garung einer getrockneten Suppenerbse lässt sich nicht auf eine tiefgekühlte Gartenerbse übertragen. Umgekehrt wird eine trockene Erbse durch kurzes Erwärmen nicht fertig.
Bereite die gewählte Sorte nach Packung zu. Besonders bei tiefgekühlten Erbsen reicht das bloße Antauen nicht als Garung. Portionieren kannst du sie direkt gefroren; der übrige Beutel bleibt im Gefrierfach.
Für eine Sauce einen Teil zurücklegen
Wenn du eine Erbsensauce pürierst, kannst du vor dem Mixen einen Teil der ausreichend gegarten Erbsen beiseitestellen. Die übrigen werden mit der vorgesehenen Flüssigkeit verarbeitet. Ganze Erbsen kommen danach zurück und geben dem Gericht mehr Struktur.
Gib zusätzliche Flüssigkeit schrittweise dazu. Eine pürierte Masse kann anfangs fester wirken und wird durch weitere Rezeptzutaten oder Nudelwasser noch verändert. Zu viel Flüssigkeit ist anschließend schwerer wieder zu entfernen.
Den Zeitpunkt an das restliche Gericht anpassen
Bei einem Reisgericht oder einer Pfanne müssen die Erbsen nicht zwangsläufig zusammen mit den härtesten Zutaten starten. Richte dich nach dem Rezept und der notwendigen Garung des Produkts. So vermeidest du, dass sie lange weichkochen, während Kartoffeln oder Reis noch Zeit brauchen.
Für zwei Personen hilft die Aufteilung in „Sauce“ und „ganze Einlage“ auch beim Servieren: Beide Teller bekommen dieselbe Grundlage, aber nach Wunsch unterschiedlich viel erkennbare Erbsen. Ein zusätzliches Spezialprodukt ist dafür nicht nötig.
