Mehrere Stücke auf Garung prüfen
Schneide feste Zutaten ähnlich groß und beachte unterschiedliche Garzeiten. Prüfe vor dem Pürieren ein größeres Stück aus dem Topf. Ein Mixer ersetzt kein ausreichendes Garen; er zerkleinert auch harte Bestandteile, macht daraus aber nicht automatisch eine angenehme Suppe.
Wenn die Suppe viel Kochflüssigkeit enthält, kannst du einen Teil vorübergehend in ein hitzefestes Gefäß abschöpfen. Halte ihn griffbereit. So entscheidest du nach dem Pürieren über die Dicke, statt eine bereits zu dünne Suppe lange reduzieren zu müssen.
Gerät und Gefäß müssen dafür geeignet sein
Prüfe in der Bedienungsanleitung, welche Temperatur dein Stabmixer verträgt. Nicht jedes Gerät darf in kochend heißer Flüssigkeit eingesetzt werden. Nimm den Topf von der Kochstelle und beachte gegebenenfalls die vorgeschriebene Abkühlung.
Tauche den Mixfuß ein, bevor du einschaltest. Schalte ihn aus und warte den Stillstand ab, bevor du ihn heraushebst. Halte Gerät und Gefäß sicher; heiße Spritzer können verbrühen. Greife niemals in ein angeschlossenes Messer, auch nicht zum Lösen eines Gemüsestücks.
Flüssigkeit portionsweise zurückgeben
Rühre die aufgehobene Flüssigkeit nach und nach ein. Prüfe die Suppe vom Löffel und im Teller: Sie soll zu eurem gewünschten Essen passen, nicht zwingend so dick wie ein Püree sein. Würze erst nach der endgültigen Verdünnung erneut ab.
Bei hohem Kartoffelanteil ist sehr langes Mixen ungünstig für die Textur. Eine leicht rustikale Suppe kann angenehmer sein als eine klebrige Masse. Für bewusstes Kartoffelpüree bleibt ein Stampfer oder eine Presse die passendere Wahl.
