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Vorrat und Haltbarkeit

Honig kristallisiert: Was tun?

Kurz beantwortet

Fester Honig ist kristallisiert – ein natürlicher Vorgang, der die Qualität nicht mindert. Im Wasserbad bei etwa 40 °C wird er laut Alnatura wieder geschmeidig.

Fundraum Redaktion · 2 Minuten Lesezeit

Warum wird Honig fest?

Honig enthält unter anderem Fruchtzucker und Traubenzucker. Der Traubenzucker kann Kristalle bilden. Wie schnell das geschieht, hängt von der Zusammensetzung und der Lagerung ab; Kristallbildung ist ein natürlicher Vorgang und für sich genommen kein Zeichen von Verderb.

Schonend wieder geschmeidig machen

Alnatura beschreibt für seine Honige in Glas und Spenderflasche ein Wasserbad bei etwa 40 °C. Erwärme langsam und beachte die Hinweise auf deinem eigenen Produkt und Behälter. Honig enthält wärmeempfindliche Bestandteile; starkes Erhitzen ist für das bloße Verflüssigen nicht nötig.

Die Kristallbildung kann später erneut auftreten. Du kannst Honig auch in fester Form verwenden, wenn dir die Konsistenz passt.

Wie lagere ich Honig?

Lagere Honig kühl, trocken und dunkel und verschließe das Gefäß gut. Das BZfE empfiehlt außerdem, immer einen sauberen Löffel zu benutzen. So gelangen beim Entnehmen keine Speisereste vom Frühstücksbrett ins Glas.

Für wen ist Honig nicht geeignet?

Das Bundesinstitut für Risikobewertung rät, Kindern unter einem Jahr keinen Honig zu geben. Das gilt auch dann, wenn der Honig im Wasserbad erwärmt wurde: Die mögliche Gefahr durch Bakteriensporen lässt sich durch ein solches Wasserbad nicht ausschließen.

Quellen

Quellenstand: 28. Oktober 2026.

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