Was wohin gehört
| Platz | Lebensmittel | Darauf achtest du |
|---|---|---|
| Vorratsschrank: dunkel, trocken, belüftet | Mehl, Zucker, Salz, Reis, Nudeln, Müsli, getrocknete Hülsenfrüchte, Konserven | Angebrochene Packungen in dicht schließende Behälter aus Glas, Metall oder Kunststoff umfüllen. |
| Zimmer, dunkel und luftig | Kartoffeln, Zwiebeln, Knoblauch | Kartoffeln und Zwiebeln nicht zusammen lagern: Zwiebeln lassen Kartoffeln schneller keimen und faulen. |
| Zimmer | Tomaten, Gurken, Paprika, Zucchini, Auberginen, Ingwer, Bananen; Basilikum im Wasserglas | Nicht in den Kühlschrank legen. |
| Kühlschrank, Mitte | Milch, Joghurt, Quark | Nicht in die Tür, dort ist es wärmer. |
| Kühlschrank, oben | Käse, Butter, Eier, Speisereste | Reste abgedeckt oder in geschlossenen Dosen. |
| Gemüsefach | Blattgemüse, Brokkoli, Möhren, Pilze, Kräuter außer Basilikum, Äpfel für mehr als eine Woche | Äpfel getrennt von empfindlichem Gemüse. |
| Brotkasten oder Bäckertüte | Brot | Raumtemperatur, nicht im Kühlschrank. |
| Gefrierfach, −18 °C | Brot in Scheiben, vorgekochte Portionen, Kräuter | Mit Inhalt, Menge und Datum beschriften. |
Den richtigen Schrank finden
Das Umweltbundesamt rät, Vorräte höchstens bei 18 °C zu lagern und Vorratsschränke nicht direkt neben Herd, Backofen oder Kühlschrank zu stellen. Wähle deshalb einen Schrank mit Abstand zu diesen Wärmequellen, notfalls auch außerhalb der Küche. Lüfte Küche und Vorratsplatz regelmäßig, damit Feuchtigkeit abzieht.
Durchsichtige, stapelbare Dosen sparen Platz und zeigen, was noch da ist. Schreib beim Umfüllen Produktname und Mindesthaltbarkeitsdatum auf die Dose. Konserven mit aufgewölbtem Boden oder Deckel und Gläser, die nicht mehr dicht schließen, isst du nicht mehr.
Kartoffeln ohne Keller
Ideal wären 4 bis 6 °C – das schafft kaum eine Wohnung. Nimm die Knollen deshalb aus dem Plastikbeutel, lagere sie in einer Papiertüte oder einem Jutesack an der kühlsten dunklen Stelle und kaufe nur die Menge für die nächsten geplanten Gerichte. Mehr dazu im Artikel Kartoffeln ohne Keller lagern.
Vorrat einmal pro Woche prüfen
Das BZfE empfiehlt, die Vorräte vor jedem Wocheneinkauf kurz durchzusehen. Stell ältere Packungen nach vorn und schreib auf, was bald verbraucht werden muss. So kaufst du nichts doppelt und bemerkst Motten oder feuchte Stellen früh. Für Brot und Äpfel findest du eigene Lagerhilfen.
Quellen
- BZfE: Lebensmittel richtig lagern — Trockenvorräte wie Mehl, Reis, Nudeln, Erbsen und Konserven bei Zimmertemperatur (15 bis 20 Grad Celsius), angebrochene Packungen in dicht schließende Behälter aus Glas, Metall oder Kunststoff.; Kartoffeln kühl, trocken, dunkel; Kunststoffbeutel öffnen, Jutesack oder Papiertüte; größere Mengen nur mit Keller bei vier bis sechs Grad; Zwiebeln und Kartoffeln nicht zusammen.; Eier im Kühlschrank in der Mitte, dort kälter als im Eierfach der Tür; hartgekochte Eier zwei bis vier Wochen.; Geschälte Nüsse luftdicht, am längsten im Kühlschrank; Vorräte regelmäßig vor dem Wocheneinkauf kontrollieren; Gefriergut bei minus 18 Grad einige Monate, beschriften.
- BZfE: Lagerung in Einfacher Sprache — Nicht in den Kühlschrank: Aubergine, Basilikum (in Wasser gestellt), Gurke, Ingwer, Kartoffeln, Knoblauch, Zwiebeln, Paprika, Tomaten, Zucchini, Bananen.; Gemüsefach: u. a. Blattgemüse, Brokkoli, Blumenkohl, Möhren, Pilze, Gewürzkräuter außer Basilikum; Äpfel bei mehr als 7 Tagen Lagerzeit im Gemüsefach, sonst im Zimmer.; Kühlschrank Mitte: Milch und Milchprodukte; oben: Käse, Butter, Eier, Speisereste.; Vorratsschrank dunkel, trocken, gut belüftet, möglichst kühl; Konserven mit aufgewölbtem Boden oder Deckel nicht mehr essen.
- BZL: Kartoffeln richtig ernten und lagern — Optimale Lagertemperatur vier bis sechs Grad; darunter wird Stärke zu Zucker, über acht Grad keimen Kartoffeln.; Trocken und gut durchlüftet, sonst Fäulnis; Licht führt zu grünen Stellen mit giftigem Solanin; Papierbeutel oder luftdurchlässige Abdeckung.; Kühle frostfreie Räume wie Hausflur, Garage oder Gartenhaus als Alternative; Knollen regelmäßig kontrollieren, faulige stecken andere an.
- Umweltbundesamt: Vorratsschädlingen keine Chance geben — Vorratsraum dunkel, belüftet, trocken, höchstens +18 °C; Vorratsschrank nicht neben Herd, Ofen oder Kühlschrank.; Nach dem Öffnen Mehl, Müsli, Kekse in dichte Behälter aus Glas, Keramik oder Kunststoff; befallene Produkte entsorgen, Umgebung reinigen, Nachbarvorräte prüfen.; Befallene Vorräte vor der Entsorgung luftdicht verschlossen ein bis zwei Tage einfrieren; Wanderlarven in Schrankecken und am Übergang Wand/Decke suchen.; Normale Haushaltsreiniger, Essig- oder Zitronenreiniger reichen; Pheromonfallen helfen beim Entdecken, Bekämpfung allein damit meist nicht ausreichend.
- BZfE: So bleibt Brot im Sommer länger frisch — Gleichmäßige Zimmertemperatur, trocken, lichtgeschützt; Bäckertüte für knusprige Kruste, dicht schließender Brotkasten oder Steinguttopf für längere Lagerung; Schnittfläche nach unten.; Brotkasten alle ein bis zwei Wochen mit Essigwasser reinigen und gründlich trocknen.; Kühlschrank grundsätzlich nicht; Ausnahme bei schwülheißem Wetter kurzfristig helle Sorten und Toast.; Frisch in Scheiben einfrieren, ein bis drei Monate; über Nacht auftauen oder gefroren toasten.; Roggen-, Vollkorn- und Sauerteigbrote meist länger frisch; verschimmeltes Brot: ganzer Laib entsorgen.
Quellenstand: 25. Oktober 2026.