Zunächst Produkt und Zustand prüfen
Lies die Zutaten und die Herstellerhinweise. Kokosmilch, fettreduzierte Kokosmilch und Kokosdrink sind unterschiedliche Produkte. Ein dünner Drink ist kein verlässlicher Ersatz für eine cremige Dosenzutat in derselben Menge.
Eine normale Trennung erklärt nicht jeden ungewöhnlichen Zustand. Beschädigte Verpackungen, auffälliger Geruch oder sonstige Verderbszeichen sind kein Anlass, den Inhalt einfach kräftiger zu verrühren. Verwende nur einwandfreie Ware.
Vor dem Teilen wieder gleichmäßig machen
Rühre den gesamten Inhalt in einem sauberen Gefäß zusammen, bevor du die benötigte Portion abwiegst. Bei sehr fester Konsistenz kann das vom Hersteller empfohlene vorsichtige Anwärmen helfen. Alnatura nennt beispielsweise ein lauwarmes Wasserbad für sein Produkt.
Erst danach lässt sich eine kleine Menge sinnvoll auf zwei Gerichte verteilen. Plane etwa einen Teil für Dal und den Rest für ein Curry. Beide erhalten so eine vergleichbare Mischung aus Flüssigkeit und Kokosfett, statt einmal sehr üppig und einmal auffallend dünn zu werden.
Die Sauce nicht vorschnell verdünnen
Kokosmilch verändert beim Erwärmen ihre Konsistenz. Warte daher ab, wie sie sich im Gericht verteilt, bevor du zusätzlich viel Wasser ergänzt. Gleichzeitig darf ein Gericht nicht trockenkochen, während Linsen oder andere Zutaten noch garen müssen: Die gesamte Rezeptflüssigkeit bleibt maßgeblich.
Fülle den nicht benötigten Teil sauber in einen geeigneten Behälter und beachte die konkrete Lager- und Verbrauchsangabe der Packung. Eine geöffnete Kokosmilch übernimmt nicht die lange Haltbarkeit der ungeöffneten Dose. Markiere das Öffnungsdatum für den nächsten geplanten Einsatz.
