Vor dem Schneiden öffnen
Entferne Wurzelansatz, welke Enden und unbrauchbare äußere Blätter. Halbiere die Stange längs und fächere die Schichten vorsichtig auf. Spüle unter fließendem Wasser auch in den Zwischenräumen. Halte den Lauch dabei so, dass gelöster Schmutz ablaufen kann.
Wenn du bereits Ringe geschnitten hast, löse sie in einer Schüssel mit Wasser voneinander. Hebe den Lauch anschließend heraus, statt das schmutzige Wasser mitsamt dem abgesunkenen Sand wieder über ihn zu gießen. Wiederhole die Reinigung bei sichtbaren Rückständen und lass ihn abtropfen.
Weiß und Grün passend einsetzen
Das BZfE beschreibt die weißen Teile als zarter und schneller gar. Die festeren grünen Teile können feiner geschnitten und länger gegart werden. Es gibt daher keinen Grund, grundsätzlich alles Grüne zu entsorgen, sofern es einwandfrei ist.
Für eine milde Gemüsepfanne kannst du die zarten Stücke wählen und den festeren Teil für eine Suppe einplanen. Schneide diesen dort klein genug, damit keine langen Fasern auf dem Löffel bleiben. Das ist eine Frage des Zuschnitts, nicht zusätzlicher Schärfe beim Anbraten.
Nach dem Putzen den Arbeitsplatz wechseln
Erde und Waschwasser sollten nicht auf die fertig vorbereiteten Zutaten gelangen. Reinige Brett, Messer und Arbeitsfläche, bevor du weitere Lebensmittel bearbeitest. Lege den geputzten Lauch in eine saubere Schale.
Plane beim Rezeptlesen die Putzzeit mit ein. Eine gekaufte Stange ist noch keine küchenfertige Menge. Gerade bei zwei Portionen lohnt es sich, brauchbare Abschnitte gezielt zu verteilen, statt ohne Plan einen ganzen Bund zu öffnen.
