Für eine Pfanne darf die Haut meist bleiben
Wasche die Paprika, entferne Stiel, Kerngehäuse und nach Wunsch die hellen inneren Rippen. Schneide die Stücke passend zur restlichen Gemüsegröße. Bei einem Reistopf oder einer rustikalen Tomatensauce gehören die sichtbaren Stücke zum Gericht; dafür ist Häuten häufig unnötiger Aufwand.
Für eine feine Paprikacreme können sich dagegen kleine Hautstückchen störend bemerkbar machen. Pürieren zerkleinert sie, beseitigt sie aber nicht vollständig. Hier lohnt ein bewusst gewählter Vorbereitungsschritt.
Rösten verändert auch den Geschmack
Paprika lässt sich durch Rösten häuten: Die Haut bekommt Blasen und löst sich nach einer kurzen abgedeckten Ruhephase leichter. Verwende dafür eine geeignete ofenfeste Form und ein passendes Rezept. Lass die Paprika so weit abkühlen, dass du sie sicher anfassen kannst; aus dem abgedeckten Gefäß entweicht heißer Dampf.
Dieses Verfahren ist nicht nur eine Schälmethode. Es gart das Fruchtfleisch bereits und gibt ein anderes Aroma als rohe Paprika. Gib geröstete Stücke daher nicht automatisch genauso früh in die Pfanne wie frische feste Würfel.
Für zwei eine Abkürzung prüfen
Geschälte geröstete Paprika aus dem Glas kann eine Alternative sein. Lies allerdings, ob sie in Öl, Essig oder einer gewürzten Flüssigkeit liegt. Diese Zutaten verändern die Sauce und sind kein geschmacksneutraler Tausch.
Wer Paprika nur für eine alltägliche Pfanne verwenden will, kann beim normalen Putzen bleiben. Spare den zusätzlichen Ofenschritt für Gerichte, in denen glatte Konsistenz oder Röstaroma tatsächlich einen Unterschied machen.
