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Winterküche

Ceylon- oder Cassia-Zimt?

Kurz beantwortet

Ceylon-Zimt enthält deutlich weniger Cumarin als Cassia-Zimt. Verwendest du häufig große Mengen Zimt, empfiehlt das BfR deshalb Ceylon-Zimt; bei üblichen Mengen besteht laut BZfE kein Gesundheitsrisiko.

Fundraum Redaktion · 2 Minuten Lesezeit

Was unterscheidet die Sorten?

Ceylon-Zimt enthält nur wenig Cumarin. Unter Cassia-Zimt werden verschiedene Zimtsorten zusammengefasst, die mehr davon enthalten können. Cumarin ist ein natürlicher Aromastoff, der in höheren Mengen als gesundheitsschädlich gilt. Das BfR setzt die tolerierbare tägliche Aufnahme bei 0,1 mg pro Kilogramm Körpergewicht an.

Bei normalen Verzehrgewohnheiten besteht laut BZfE kein Gesundheitsrisiko, auch nicht bei kurzzeitig höherem Verzehr in der Weihnachtszeit. Wenn du oft größere Mengen Zimt verwendest, etwa für Milchreis, rät das Bundesinstitut für Risikobewertung zu Ceylon-Zimt.

Woran erkenne ich die Sorte?

Bei Stangen helfen die Schichten: Ceylon-Zimt besteht aus mehreren feinen, ineinandergesteckten Rindenlagen. Bei Cassia ist meist eine dickere Schicht aufgerollt. Bei gemahlenem Zimt lässt sich die Sorte äußerlich kaum unterscheiden; lies daher die Packungsangabe.

Was gilt für Weihnachtsgebäck?

Für zimthaltige traditionelle Backwaren wie Zimtsterne gilt ein gesetzlicher Höchstgehalt von 50 mg Cumarin pro Kilogramm. Für das Gewürz Zimt selbst gelten diese Höchstgehalte nicht. Beim Backen zu Hause entscheidest du deshalb mit der gekauften Sorte über die Zutat.

Wie schnell die tolerierbare Menge erreicht ist, hängt vom Körpergewicht ab: Bei einem Kleinkind mit 15 kg ist sie laut BZfE mit sechs kleinen Zimtsternen am Tag ausgeschöpft. Backst du häufig mit viel Zimt, ist Ceylon-Zimt die vorsichtigere Wahl.

Zimt im Vorrat

Verwende eine gut schließende Verpackung und lagere dein Gewürz trocken und lichtgeschützt. Mehr dazu steht unter Gewürze richtig lagern.

Quellen

Quellenstand: 28. Oktober 2026.

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