Gute Maronen erkennen
Maronen sind eine Unterart der Esskastanie: etwas größer, eher rund und besonders aromatisch. Nimm pralle, glänzende Früchte. Klingt eine Marone beim Schütteln hohl, ist der Kern meist vertrocknet und nicht mehr genießbar. Wurmstichige, muffige oder schimmelige Früchte sortierst du aus.
Im Ofen rösten
- Die spitzen Enden mit einer Schere abschneiden.
- Die Schale mit einem scharfen Küchenmesser bis zum Fruchtfleisch kreuzweise einritzen. Das verhindert, dass die Früchte im Ofen platzen, und erleichtert später das Schälen.
- Die Maronen auf ein Backblech legen und eine feuerfeste Schale mit Wasser in den Ofen stellen, damit sie nicht austrocknen.
- Bei 175 bis 200 °C Ober-/Unterhitze 20 bis 30 Minuten rösten.
- Noch warm schälen: Dann lässt sich neben der harten Schale auch die bittere Samenhaut leichter entfernen.
In der Pfanne rösten
Kleine Mengen röstest du in einer gusseisernen Pfanne ohne Öl und mit geschlossenem Deckel. Fertig sind die Maronen, wenn die Einschnitte aufspringen und die Schale dunkler wird. Auch eine Heißluftfritteuse ist möglich; Temperatur und Dauer richtest du dann nach der Anleitung deines Geräts.
Frische Maronen lagern
Bei Zimmertemperatur trocknen frische Maronen schnell aus. Im Kühlschrank halten sie in Beuteln mit Luftlöchern bis zu zwei Wochen. Sortiere vor dem Rösten noch einmal aus, was inzwischen muffig oder schimmelig ist. Angeboten werden Maronen häufig noch bis in den Januar auf Wochenmärkten und im Handel.
Quellen
Quellenstand: 28. Oktober 2026.