Haltbarkeit nach Mehlsorte
| Mehl | Haltbarkeit bei richtiger Lagerung |
|---|---|
| Weizenmehl Type 405 oder 550 | Oft mehrere Monate über das Mindesthaltbarkeitsdatum hinaus |
| Vollkornmehl (gekauft) | 4 bis 6 Monate, gemäß Mindesthaltbarkeitsdatum |
| Selbst gemahlenes Vollkornmehl | 2 bis 4 Wochen |
Wer selbst mahlt, mahlt deshalb nur so viel, wie in den nächsten zwei bis vier Wochen verbacken wird.
Der richtige Platz
- Belüfteter Vorratsschrank oder luftige Speisekammer bei 15 bis 20 °C.
- Dicht schließende Dosen oder Schraubgläser; die Originalpackung geht, wenn sie gut verschlossen ist.
- Nicht neben Herd, Spülmaschine oder Fenster: Dort schwanken Temperatur und Feuchtigkeit.
- Vor Licht und Kochdampf geschützt und nicht neben stark riechenden Dingen wie Gewürzen, Kaffee oder Waschmittel.
Schreib beim Umfüllen Mehltype und Mindesthaltbarkeitsdatum auf die Dose und brauche ältere Packungen zuerst auf.
Wann Mehl weg muss
| Anzeichen | Was es bedeutet |
|---|---|
| Gespinste, Verunreinigungen oder Klumpen | Hinweis auf Schädlingsbefall – entsorgen und den Schrank kontrollieren |
| Riecht bitter, alt, muffig oder ranzig | Nicht mehr verwenden |
| Nur das Datum ist überschritten | Bei hellem Mehl kein Verderbszeichen; Aussehen und Geruch prüfen |
Was bei Mottenbefall zu tun ist, steht unter Lebensmittelmotten im Vorrat. Probier Mehl zur Kontrolle nicht roh: Es kann krankmachende E.-coli-Bakterien enthalten, deshalb sollst du auch rohen Teig nicht essen und nach dem Kontakt mit Mehl die Hände waschen. Mehr dazu unter Warum roher Teig riskant ist.
Quellen
- Verbraucherzentrale: Nudeln, Reis, Mehl – Haltbarkeit und Lagerung von Trockenlebensmitteln
- BfR: Escherichia coli in Mehl und Teig
Quellenstand: 25. Oktober 2026.